Meine ersten Erfahrungen mit der Alexander-Technik machte ich vor der Zwischenprüfung meines Musikstudiums im Jahr 2001. Ich hatte damals schon einen längeren Weg hinter mir, auf dem ich immer wieder an Schulterschmerzen und Problemen mit meinen Handgelenk litt. Mit der Alexander-Technik lernte ich einen neuen Blickwinkel auf meine Problematik: es waren also nicht die Geige und das Klavier, die mir die Schmerzen zufügten, es war die Art und Weise, wie ich mit mir umging, während ich spielte – und auch wie ich in meinem täglichen Leben mit mir umging. Im Alexander-Unterricht lernte ich ein neues Bewusstsein für grundlegende körperliche und geistige Zusammenhänge und wie ich mich und meinen Körper besser „gebrauchen“ konnte. Ich fühlte mich wieder freier und beweglicher, und meine Schmerzen verringerten sich sehr.

 

Meine Begeisterung für die Methode wuchs immer mehr, so dass ich nach meinem Studium die Ausbildung zur Alexander-Technik-Lehrerin am AZATB in Berlin begann. Das war 2005. 2008 gründeten wir das Zentrum für Alexander-Technik, in dem ich seitdem unterrichte. Die Musik spielte in meinem Leben immer eine zentrale Rolle. Bis Ende 2009 habe ich mit eigenen Liedern und Kompositionen und meinem Duo Erdbeerfeld CDs und Bühnenmusik produziert, viele Konzerte gegeben und Klang-Raum-Gestaltungen entwickelt.

 

Seit Januar 2010 vertiefte ich meine psycho-physischen Interessen in einer Ausbildung zur integrativen Gestalt-Therapeutin, die ich im November 2013 abschloss. Seit April 2013 bin ich Heilpraktikerin für Psychotherapie. In der Alexander-Technik, oder was sie für mich bedeutet, finden alle meine Interessen immer wieder ihre Basis. Die Methode ist für mich, neben der körperlichen Neuordnung, ein Weg zum inneren Ruhig- und Lebendig-Sein. Ein Weg, der zu mehr Klarheit und Gegenwärtigsein verhilft und der eine gleichzeitige Kontaktaufnahme mit mir selbst und der Welt ermöglicht.

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